Ausstellungsraum I - Schlossgeschichte und Arbeit des Fördervereins
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Blickfang im ersten Ausstellungsraum ist eine überlebensgroße, die "Stärke" symbolisierende Sandsteinfigur, die einst auf dem Balkon des Mittelrisalits des Ostflügels stand. Infolge von Vandalismus ging sie in den 1990er Jahren fast völlig verloren. Im Herbst 2008 wurde die stark beschädigte Statue mit finanzieller Unterstützung der Sparkassenstiftung Anhalt-Zerbst partiell restauriert.
Eine teilvergoldete Doppelflügeltür war ursprünglich Bestandteil des Schlafzimmers der Fürstin Caroline Wilhelmine Sophie. Zwei erhaltene Fensterflügel stammen noch aus der Zeit der Erbauung des Ostflügels. Ein verkohlter Deckenbalken aus derselben Zeit zeugt eindrucksvoll vom Schlossbrand 1945. In den Vitrinen sind Reste der Schlossausstattung, Stuckornamente, Steinfragmente und schmiedeeiserne Objekte aus der Barockzeit zu sehen. Historische Aufnahmen des Schlosses und Fotos von der Arbeit des Fördervereins machen die Geschichte des Hauses bis in die Gegenwart transparent.
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