Im Jahr 2011 wurde der ehemalige Heizgang zum Kupferstichkabinett umgewandelt. Zu sehen sind zahlreiche originale Kupferstiche mit imposanten Ansichten vom Äußeren und Inneren des Zerbster Barockschlosses. Mehrere Landkarten, ebenfalls Kupferstiche aus dem 17. und 18. Jahrhundert, veranschaulichen die Größe und die Lage des anhaltischen Territoriums.
Abbildungen der ehemaligen Gruftgewölbe im Schloss zeigen die künstlerisch hochwertigen Sarkophage der Zerbster Fürsten. In einer Vitrine sind Fragmente der stark beschädigten Särge, teilweise Leihgaben der Evangelischen Kirchengemeinde St. Bartholomäi zu Zerbst/Anhalt, ausgestellt.
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